Röntgen in der Schwangerschaft
Für Schwangere sollte das Röntgen möglichst vermieden werden, besonders in der Frühschwangerschaft. Dies ist aber lediglich eine Empfehlung, wenn eine Wahlmöglichkeit besteht. Bei Notfällen, oder wenn die Schwangerschaft unbekannt ist, geht es manchmal nicht ohne Röntgen.
Was röntgen in der Schwangerschaft bewirken kann
Obwohl bisher keine Schädigungen bekannt sind, sollte eine schwangere Frau im ersten Trimester auch keine MRI-Untersuchung erhalten. Grundsätzlich sollten nach Möglichkeit in der gesamten Schwangerschaft keine Untersuchungen im MRI durchgeführt werden, bei Indikation ist eine solche aber grundsätzlich möglich wie zum Beispiel bei Beckenmessungen, da der Embryo nicht direkt von den Röntgenstrahlen getroffen wird.
In der Frühschwangerschaft existiert ein natürlicher Schutzmechanismus. So kann es entweder zu einem sehr frühen Abort kommen, falls der Embryo innerhalb der ersten Wochen zu starken Röntgenstrahlen, Medikamenten oder Drogen (Alkohol) ausgesetzt war. Dieser zeigt sich in einer Periode-ähnlichen Blutung. Viele Frauen, die nicht wissen, dass sie schwanger sind, halten dies für eine normale Periodenblutung. Oder die Schwangerschaft entwickelt sich ganz normal weiter und das Kind wurde nicht geschädigt.
Zu beachten
Sollten Sie zum Frauenarzt gehen, um eine Schwangerschaft zu bestätigen, teilen Sie auch dem Frauenarzt Ihre Ängste bezüglich der Röntgenaufnahme mit.
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